Reifen
Aktuell haben wir den Allwetterreifen von Michelin Agilis Camper 215/70 R15CP M+S (109) aufgezogen. M+S steht für Matsch & Schnee und sei laut Hersteller für winterliche Witterungsverhältnisse und das Fahren im Winter geeignet.
Als Testsieger für GANZJÄHRIGE EINSETZBARE ALLWETTERREIFEN hat Promobil den Continental VanContact 4Season erkoren. (Promobil Ausgabe Okt. 20)
Reifen, die noch ohne Schneeflockensymbol angeboten werden, gelten ab 2024 nicht mehr als Winterreifen. Pkw, Busse, Lkw und auch Wohnmobile, die unter winterlichen Bedingungen gefahren werden, müssen ab Oktober 2024 Winter- oder Ganzjahresreifen mit dem sogenannten Alpine-Symbol gemäß EU-Richtlinie ECE R 117 tragen. Solche Reifen haben ihre Wintereignung im Vergleich zu einem Referenzreifen unter Beweis gestellt. Reifen, die lediglich die alte M+S-Kennung auf der Flanke tragen und nur bis zum 31. Dezember 2017 produziert werden durften, sind bei Schnee und Eis nur noch bis Ende September 2024 zugelassen. (Quelle: Promobil)
Die Reifen bilden den einzigen Kontaktpunkt Ihres Fahrzeugs zur Strasse. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Strassenlage des Autos und sind essenziell für die Fahrsicherheit. Damit maximale Sicherheit jederzeit gewährleistet ist, müssen die Reifen in einem guten Zustand sein.
Eine wichtige Rolle bei der Bewertung des Reifenzustands spielen unter anderem die richtige Profiltiefe und der richtige Reifendruck. Des Weiteren sollten die Reifen zu Ihrem Fahrstil und zur jeweiligen Saison passen.
Grundsätzlich bietet in der Schweiz die O-bis-O-Regel eine gute Orientierung. Diese Empfehlung besagt, dass Sie am besten ab Ostern auf Sommerreifen wechseln sollten und ab Oktober wieder die Winterreifen aufziehen lassen sollten. Viele Autobesitzer setzen auf Ganzjahresreifen, auch Allwetterreifen genannt. Doch bei extremer Witterung mit viel Schnee und Frost, wie es hierzulande üblich ist, raten Experten dazu, Winterreifen aufzuziehen.
In der Schweiz gelten folgende Bestimmungen hinsichtlich der erforderlichen Profiltiefe für Ganzjahres-, Winter- und Sommerreifen:
Denn: Bei den gesetzlichen Bestimmungen handelt es sich um Minimalvorschriften. Um die Fahrsicherheit zu erhöhen, werden daher Reifen mit tieferem Profil empfohlen. So ist einerseits guter Grip auf glattem sowie matschigen Untergrund gewährleistet, andererseits sind kurze Bremswege auf trockener Fahrbahn sowie sicheres Fahren bei Aquaplaning garantiert. Die Profiltiefe sollten Sie von Zeit zu Zeit in der Werkstatt überprüfen lassen, ebenso wie den Reifendruck.
Ein falscher Reifendruck kann zu Schäden am Reifen führen, die wiederum die Fahrsicherheit beeinträchtigen können. Ist zu wenig Luft im Pneu, dann verschlechtern sich zum Beispiel die Fahreigenschaften beim Aquaplaning. Zudem erhöht sich der Rollwiderstand, wodurch der Kraftstoffverbrauch und entsprechend die Kosten für Benzin steigen. Ist der Reifendruck zu hoch, dann ist die Bodenhaftungsfläche zu klein, wodurch sich der Materialverschleiss erhöht. Ein höherer Reifendruck wird dann empfohlen, wenn das Fahrzeug schwer beladen wird, etwa vor einer Urlaubsfahrt mit viel Gepäck.
Welcher Reifendruck perfekt für das eigene Fahrzeug ist, können Sie den Angaben des Fahrzeugherstellers entnehmen. So ist bei vielen Autos ein Aufkleber in der Tür oder am Handschuhfach angebracht, auf dem sich eine Information zum Reifendruck findet. Alternativ können Sie in die Fahrzeugdokumente oder in die Reifendrucktabelle des Herstellers schauen.
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